Für unsere Kleinsten ist das Leben ein großer Spielplatz. Mit sinnvollen Spielen, die möglichst viele Sinne anregen, können wir ihre Entwicklung unterstützen. Wir haben uns aus dem tollen Buch „Kinder spielerisch fördern“ (Verlag Dorling Kindersley) ein paar lustige Beispiele für dich als Anregung ausgesucht – für Kinder von drei bis sechs Jahren:

Gummiringe fischen:

Du brauchst:

  • eine flache Schüssel voll Wasser
  • Holzstäbchen oder -spieße
  • ganz kleine bunte Gummiringe oder kleine Haargummis (gibt’s im Bastelladen)

So geht’s:

Mit den Stäbchen die Gummiringerl einzeln aus der Schüssel voll Wasser fischen und in ein anderes Gefäß geben – das geht allein oder mit anderen um die Wette.

Man kann es auch schwieriger machen: Es wird eine Reihenfolge festgelegt – z.B: zuerst müssen alle grünen, dann alle gelben,… Ringerl rausgefischt werden.

Zum Weiterspielen:

  • Man kann mit den Ringerl danach auf einem weißen Blatt Papier irgendwelche Muster legen.
  • Leg deinem Kind ein einfaches Muster (z.B. bestimmte farbliche Reihenfolge) vor und es soll versuchen, das darunter nachzulegen oder fortzuführen.

Vorsicht: Das Spiel ist nicht geeignet für ganz Kleine, die noch alles in den Mund stecken!

Variante:

Du kannst auch mit einer (ungekochten ;-)) Spaghettinudel kleine ringförmige Frühstückszerealien aus der Milch fischen (die kannst du dann sogar auffuttern).

 

Wo spürst du es?

(Ein Spiel zum Entspannen)

Du brauchst:

  • Reissäckchen oder runde, mittelgroße Steine
  • Decke
  • Entspannungsmusik (du kannst deinem Kind auch selbst etwas vorsingen bzw. -summen)

So geht’s:

Das Kind legt sich mit dem Bauch flach auf die Decke. Lege Reissäckchen oder Steine vorsichtig auf verschiedene Körperstellen. Das Kind beschreibt, wo es die Dinge spürt. Ihr könnt auch die Rollen tauschen.

Ein nettes Entspannungsritual (gerne mit geschlossenen Augen) z.B. vor dem Schlafengehen.

 

Endlos-Wortspiel:

Du kennst sicher „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“. Du kannst aber auch anders anfangen, z.B. „Auf meiner Pizza liegt…“. Ein Kind beginnt und sagt etwa „Auf meiner Pizza liegt Käse.“ Der nächste sagt „Auf meiner Pizza liegen Käse und Tomaten“. Und so weiter. Das Spiel beginnt von vorne, wenn einer den Faden verliert.

Es können auch ungewöhnliche Zutaten auf der Pizza landen, wie etwa Schuhsohlen, Konfetti, Zahnpasta,… Das ist lustig und die außergewöhnlichen Zutaten merkt man sich bestimmt.

Andere Satzanfänge (denk dir selber welche aus!):

– Ich gehe in den Zoo und schaue mir an…

– Ich bin eine Hexe, in meinem Zaubertrank landen…

– Zum Geburtstag wünsche ich mir…

 

Umriss-Spiel:

Du brauchst:

– Versch. Alltagsgegenstände: Stein, Löffel, Baustein, Stift, Becher, Spielzeugtier…

  • ein Blatt Papier
  • Buntstifte
  • ein Körbchen

So geht’s:

Zeichne die Umrisse der ausgewählten Gegenstände auf ein Blatt Papier. Lege die Gegenstände dann in ein Körbchen. Dein Kind hat nun die Aufgabe, die Gegenstände den passenden Umrissen zuzuordnen.

Variante:

Verschiedenfärbige Duplo- oder Bausteine nehmen und ihre Umrisse in den passenden Farben malen. Jetzt müssen die passenden Formen in der passenden Farbe zugeordnet werden.

Lass auch dein Kind mal die Umrisse zeichnen!

Daniela Christl

Lies dazu auch unseren Artikel „Im Spiel lernen wir – und das macht Spaß!“