Wie das junge Gemüse zu seinem Grünzeug kommt

Jeder weiß, was auf den Tisch kommen soll, damit die Sprösslinge den Tag voller Energie meistern können und eine gute Grundlage für ihr Wachstum gelegt ist: viel Obst und Gemüse, Milchprodukte und gesunde, fettarme Küche. Trotzdem geschieht es nicht selten, dass die Nahrungsmittelpyramide und das quengelige Verhalten der Kinder bei Tisch nicht zusammenpassen.
Doch auch Gemüsemuffel kannst du mit ein paar Tricks zu ihren „5 am Tag“ verhelfen.
 

bunte Gemüsegesichter

Bild: Martina Marschall/Fotolia.com

Stundenlang stehst du in der Küche, schneidest Gemüse, damit der Nachwuchs sich gesund ernährt und alle Vitamine und Nährstoffe für eine gesunde Zukunft bekommt, und beschmutzt zahlreiche Töpfe und Pfannen. Bunt ist das Essen, das dann bei der gemeinsamen Mahlzeit auf dem Tisch steht, mit Hülsenfrüchten, Körnern und verschiedenen Gemüsesorten – alles, was der junge Körper zum Wachsen braucht. Doch kaum lehnst du dich zurück und willst das hart Erkochte und das gemeinsame Zusammensitzen genießen, kommt es:
Nach der Schlacht in der Küche beginnt der Krieg am Esstisch.

Es muss nicht sein, dass die Kinder das Gesicht verziehen, ihren Unmut laut kund tun oder sogar das Essen verweigern – auch bei „gesunder“ Küche nicht. Mit einigen Tricks kann mehr Begeisterung für Lebensmittel geweckt werden, die den Kindern vielleicht etwas suspekt sind, und gleichzeitig wird die Eltern-Kind-Beziehung gestärkt und intensiviert.

Tipp:
Wenn deine Kinder trotz aller Bemühungen dennoch murren - nimms gelassen. Kinder brauchen oft nur etwas Zeit, um sich mit der gesunden Ernährung anzufreunden.

In kleinen Schritten zum Erfolg

Der Krieg am Familientisch ist nicht vorprogrammiert. Mit etwas Fantasie und vor allem mit dem Einbeziehen der Kinder in die Essensgestaltung lässt sich gemeinsame Zeit schaffen und die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, dass es den Kindern auch schmeckt. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen, abwechslungsreich zu kochen und den Kindern immer wieder etwas anzubieten, auch wenn sie es zuvor abgelehnt haben – anbieten, nicht zwingen! Dabei kann man auch selbst Strategien entwickeln, denn das eigene Kind kennt man doch am besten. Viele Kinder essen z.B. gerne mit den Fingern. Das kann man berücksichtigen, wenn man wieder einmal ein Gemüse oder ein Gericht kindgerecht gestalten will. Und vielleicht entdeckt der Nachwuchs dann auch plötzlich die Lust am vorher Ungewohnten.



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