Wie entsteht Schokolade?

Ein Kurz-Trip in die Steiermark für die ganze Familie beantwortet so manche Fragen von Groß und Klein: Wie entsteht Schokolade? Wie sieht die ehemals stärkste Festung des Abendlandes aus? Und wo grast die größte Kamelherde Österreichs?    1. Burg Riegersburg www.veste-riegersburg.at: Auch im Örtchen Riegersburg kann man nett übernachten, auch liegt die Zotter Schokoladenfabrik in unmittelbarer Nähe. Man kann entweder mit dem Panorama-Lift direkt hinauffahren, empfehlenswerter ist der schöne Wanderweg hinauf und runter geht’s dann mit dem Lift. Auf dem Weg hinauf bieten sich viele tolle Fotomotive und Stationen für Kids mit Begriffen zum Merken – oben gibt’s dann dafür eine kleine Überraschung im Shop. Auch zur spektakulären Greifvogelschau kann man sich anmelden. Neben dem Restaurant befindet sich ein großer Spielplatz und natürlich lädt die imposante Burg mit Ausstellungen über Hexen, legendäre Frauen, Waffen und Handwerkskunst zum Entdecken ein. Die Riegersburg (1138 erstmals urkundlich erwähnt), Wahrzeichen der Oststeiermark, die in den Jahrhunderten ihres Bestehens nie erobert wurde, galt früher als stärkste Festung des Abendlandes. Sie thront auf dem hoch emporragenden Basaltfelsen eines ehemaligen Vulkanes mit herrlichem Ausblick. 2. Zotter Erlebniswelt www.zotter.at: Einer der innovativsten, weltbesten und ein bisschen schrägen Schokoladenhersteller - hier kann man wirklich was erleben! Auf jeden Fall sollte man vorher etwas Nicht-Süßes im Magen haben und eventuell für jeden eine Wasserflasche mitnehmen – obwohl es auch auf der Schokoladen-Theater-Verkostungstour immer wieder Wasserstellen gibt. Man kann ganz einfach online eine Tour reservieren und das sollte man auch rechtzeitig machen. Hier sieht man, wie Schokolade entsteht. Man kann durch die gläserne Architektur in die Produktionsstätten schauen und gleichzeitig an Naschstationen austesten, wie sich die Kakaobohne in Schokolade verwandelt. Tipp: Am Anfang der Tour sich ein bisschen mit dem Kosten zurückhalten, denn die Tour ist lang und die Kostproben werden immer besser. Zum Schluss gibt’s Trinkschokolade so viel man will und alle Schokoladen von Zotter zum Verkosten! Yammi! Schau dem Essen in die Augen! Bio zum Anfassen! Aber das ist noch längst nicht alles: Man kann anschließend so lange man will den Essbaren Tiergarten erkunden, eine Erlebnis-Bio-Landwirtschaft, wo alte heimische Tierrassen leben und regionale Obst- und Gemüsesorten angebaut sind. Zotter Schokoladen Manufaktur, 100 % Bio und Fair: Bergl 56, 8333 Riegersburg, Steiermark 3. Mostschenke im Gewölbe in Ratschendorf www.pechmanns-alte-oelmuehle: Außergewöhnlich essen lässt es sich in diesem einzigartigen Heurigen mit Blick vom Tisch durch eine Glaswand auf die größte Kamelherde Österreichs. Man sollte auf jeden Fall genug Zeit einplanen, denn die Mostschenke ist praktisch ein ganzes Freiluftmuseum inklusive aller möglichen Tiere, die man so nah oft nicht einmal im Zoo „serviert“ bekommt. Ein Hubschrauber, alte Armeetrucks, beeindruckende Motorrad-Bikes, ein ganzes Flugzeug, ein ganzes Schiff und, und, und… sind auf dem riesigen Gelände wie ein eigenes Dorf aufgebaut. Neben dem Spielplatz grast die Kamelherde und lässt sich gerne streicheln. Aber auch Ziegen, Longhorns, Schweine,… haben hier ihr Zuhause. Zu bestimmten Zeiten kann man auch beim Kernölpressen zuschauen. Das alte Gewölbe der Mostschenke stammt aus dem Jahr 1879. Alle weiteren Räumlichkeiten und Gebäude wurden in mühevoller Kleinarbeit abgetragen und in Ratschendorf im Originalzustand wieder aufgebaut. Platz reservieren oder einfach nur zum Schauen kommen und Fotokamera nicht vergessen! Pechmann's alte Ölmühle, Fam. Schober: Ratschendorf 188, 8483 Deutsch Goritz, Steiermark  

Daniela Christl



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