Der richtige Name für dein Kind

Baby in Hand

Bild: meltis.pixelio.de

Österreichs Eltern setzen bei Babynamen auf Bewährtes.

Seit 1996 ist Lukas der meistvergebene Bubenname, auch 2012 war das der Fall.
Bei den Mädchen erreichte Anna zum dritten Mal nach 2002 und 2004 den ersten Platz.

Die beliebtesten Bubennamen:
Lukas, Tobias, Maximilian, Luca, David, Jakob, Felix, Elias, Jonas, Paul

Die beliebtesten Mädchennamen:

Anna, Hannah, Lena, Sarah, Sophie, Emma, Julia, Marie, Leonie, Laura.


Du sucht einen passenden Namen für dein Kind?

Hier haben wir für dich eine Liste mit Mädchennamen zusammengestellt.

Und hier kannst du dir eine Liste mit Bubennamen herunterladen.

 

Traditionelle Vornamen haben sich etabliert

Schwangere mit Notizzettel am Bauch

Bild Jiri Hera- Fotolia.com

Die Motivation für die Suche nach einem Vornamen war schon immer Trends ausgesetzt, wie man sie eigentlich nur aus der Modebranche kennt. Selbst die Sympathie für einen Prominenten kann die Auswahl beeinflussen. Oder aber man möchte mit der Wahl eines exotischen Vornamens besondere Kreativität beweisen. Damit mussten sich bereits Gerichte befassen, ob ein gewünschter Vorname überhaupt einer ist. Die bekanntesten Beispiele sind vielleicht die Namen “Pumuckl” und “Rapunzel” oder gar “Pepsi-Carola” – die Liste ließe sich locker fortsetzen.

Namen, die von Standesbeamten nicht zugelassen wurden, sind zum Beispiel: Störenfried, Agfa, Lenin, Puhbert, McDonald, Ogino, Pillula, Sputnik, Omo, Schnucki, Grammophon, Atomfried, Schroeder, Bierstübl, Kain, Judas, Satan, die Zahl ‘Pi’.

Der Vorname Pepsi-Cola wurde ebenfalls abgelehnt, jedoch wurde Pepsi-Carola für ein Mädchen genehmigt. Andere kuriose Vornamen, die erlaubt wurden: Birkenfeld, Cajus Julius Caesar, Dior, Emilie-Extra, Fanta, Galaxina, Kolle, Lafayette, Mercedes, November, Pumuckl, Prestige, Winnetou, Windsbraut.

Altmodische Namen sterben nicht aus:
Selbst Namen, die uns eher an unsere Urgroßeltern erinnern, finden ihren Platz. Im Jahr 2011 nannten immerhin 9 Elternpaare ihren Sohn Eduard, 20 Matthäus, 5 Rudolf, 5 Fritz, 7 Stanislaus und 15 Wendelin.

Die beliebtesten Vornamen in den USA sind übrigens: Jacob und Sophia.

 

Schweres Erbe

Ob die fünf Elternpaare, die ihren Sohn Kyrill nannten, von dem gewaltigen Orkan, der im Jänner 2007 das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas lahmlegte, nichts mitbekommen haben? Kinder, die solche Namen tragen, müssen dann leider oft für die grenzenlose Phantasie ihrer Eltern büßen.

Hauptsache originell: die Kindernamen von Prominenten
Schauspieler Uwe Ochsenknecht nannte seine Kinder Jimi Blue, Wilson Gonzales sowie
Cheyenne Savannah. Lourdes Maria heißt die Tochter von Sängerin Madonna. Sänger Bob Geldof kam auf die außergewöhnlichen Namen Peaches Honeyblossom, Fifi Trixibelle und
Pixie Frou-Frou für seine Töchter. Die Tochter (!) des Sängers Sting darf mit dem Namen Michael glücklich werden.

 

Kein Kredit für Kevin

Kürzlich erschien eine Studie darüber, welche Auswirkungen Vornamen auf die Vergabe von Krediten haben kann. Kreditinstitute sortieren Vornamen nach vermutetem sozialen Status und reihen Kevin weit hinter Konrad. Angelina und Mandy haben im Gegensatz zu Viktoria und Lena-Sophie nur geringe Chancen auf einen Kredit.

 

Tipps für die Namensgebung

  1. Babyfüßchen auf Hand

    Bild: Grace Winter/pixelio.de

    Achte darauf, dass Vor- und Nachname zusammenpassen. Kimberley Muckenhuber muss nicht sein.

  2. Koseformen wie Tom und Heidi vermeiden, weil man als Erwachsener damit nicht unbedingt glücklich wird.
  3. Die Schreibweise sollte es den Mitmenschen deines Kindes nicht zu schwer machen.
  4. Lass dich nicht von Figuren aus Kinofilmen oder Märchen verführen. Der Hype ist schneller vorbei als dein Kind damit leben muss.
  5. Für so eine wichtige und lebenslang wirkende Entscheidung kann man sich ruhig genug Zeit nehmen. Frag im Bekanntenkreis, wie deine Favoritennamen ankommen.

 



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