7.12. Backe, backe – klimafreundlich – Kuchen!

Was wäre die Advent- und Weihnachtszeit ohne Kekse und Kuchen! Auch hierbei kannst du auf deine Umwelt schauen. Denn beim Backen gibt es jede Menge Möglichkeiten, CO2 zu sparen.

Ein paar Tipps:

  • Kauf zum Beispiel nur Bio-Zutaten und möglichst regional.
  • Heiz den Backofen nicht vor.
  • Back lieber bei Umluft bzw. Heißluft statt Ober- und Unterhitze – so kannst du auch mehrere Bleche gleichzeitig backen.
  • Überschreitet die Backzeit 40 Minuten, kannst du den Backofen bereits 10 Minuten vor der eigentlichen Backzeit abschalten und die Nachwärme nutzen.
  • Ersetze Butter durch Margarine: Das spart über 5,5 kg CO2 pro ersetzter Packung Butter.
  • Probiere vegane Rezepte aus.

So ein superguter Schokokuchen geht auch vegan!

Und hier ein Rezept für einen veganen Schokokuchen:

Das brauchst du:

Für den Teig: 220 g Mehl, 40 g rohes Kakaopulver, 190 g Zucker, 1 Pk. Vanillezucker, 1 TL Natron, 1/2 TL Salz, 250 ml warmes Wasser, 90 ml Rapsöl, 1 TL Apfelessig.

Für die Glasur: 60 g Zucker, 30 g Margarine (oder 30 ml geschmacksneutrales Öl), 2 EL Hafermilch, 1 EL rohes Kakaopulver, 1 Pk. Vanillezucker.

Und so geht’s:

Siebe Mehl und Kakao in eine Schüssel. Gib die restlichen trockenen Zutaten dazu und verrühre es mit einem Schneebesen. Die flüssigen Zutaten dazugeben und wieder verrühren.
Wenn du magst, kannst du noch gemahlene Nüsse oder Obst, wie etwa Bananen oder geriebenen Apfel…, in den Kuchen geben.

Gib den Teig in eine mit Margarine oder Öl eingefettete Backform und backe ihn je nach Höhe der Kuchenform 35-55 Minuten bei 160 ° C Umluft. Bei der Stäbchenprobe dürfen keine Teigrückstände mehr am Holz kleben bleiben. Du kannst mit diesem Teig auch Muffins backen. Dann beträgt die Backzeit 25 Minuten. Hol deinen Kuchen aus dem Ofen und lass ihn abkühlen.

Für die Glasur gibst du alle Zutaten in einen kleinen Topf und lässt es unter ständigem Rühren 1-2 Minuten köcheln. Vom Herd nehmen und 5-10 Minuten stehen lassen, dabei ab und zu umrühren. Die Glasur sollte dickflüssig sein und glänzen.

Du könntest auch 100 g vegane Schokolade im Wasserbad schmelzen. Einen Esslöffel Kokosöl dazugeben – das verleiht der Schokolade einen schönen Glanz und sie lässt sich nach dem Auskühlen besser schneiden.

Gib die Glasur über den Kuchen.  Jetzt kannst du ihn noch – je nach Anlass – mit Schokosternen, -splittern, Zuckerstreusel, Glanzperlen oder Nüssen dekorieren.

Tipp: Der Kuchen schmeckt genauso gut ohne Schokoglasur, einfach mit etwas Puderzucker bestreuen.

 

Mach deine Cookies doch mal vegan!

Vegane Schokolade Cookies:

Das brauchst du:

120g Pflanzenmargarine, 175g Zucker, 1 TL Vanillezucker, 100g Sojajoghurt oder Sojajoghurt Vanille, 220g Mehl, 1 Msp Backpulver, 120g vegane Schokolade, evt. 20 g rohes Kakaopulver

Und so geht’s:

Mit dem Mixer Zucker und Vanillezucker mit der Margarine mischen, und diese Mischung dann mit dem Sojajoghurt verrühren. Danach Backpulver und Mehl mit dem Kochlöffel unterrühren. Du kannst auch, wenn du magst, noch das Kakaopulver dazugeben. Die Schokolade hacken und 2/3 unter den Teig heben. Ungefähr walnussgroße Teigkugeln auf ein Backblech setzen. Bevor die Cookies in den Ofen kommen, die restliche Schokolade oben in die Teigkugeln drücken. Bei 150°C Umluft so lange backen, bis die Ränder leicht zu bräunen anfangen.

Daniela Christl

 



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