12.12. Bienenwachsmalkreiden selbst gemacht

Hast du gewusst, dass in herkömmlichen Wachsmalkreiden viele künstliche oder sogar giftige Inhaltsstoffe stecken? Wie du dir vorstellen kannst, ist das nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch dann, wenn deine Haut in Berührung mit den Kreiden kommt.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit wenigen und natürlichen Inhaltsstoffen deine eigenen Wachsmalkreiden machen kannst. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Los geht’s!

Für deine Wachsmalkreiden benötigst du folgende Zutaten:
14 g Bienenwachs (am Besten aus biologischer Herkunft)
6 g Stearinkerzen (Inhaltsangaben findest du auf dem Kerzenetikett) oder Rapswachs
2TL färbendes Pflanzenpulver wie beispielsweise Aktivkohle, Aronia-, Kurkuma-, Paprika- oder Matcha-Tee

Außerdem brauchst du:
– Gießformen (dafür eignen sich Eiswürfelbehälter aus Silikon oder dicke Papierstrohhalme, wenn du die Wachsmalkreiden in einer Stiftform haben möchtest)
– einen Topf mit Wasser und einen kleinen Behälter, pro Farbe 8zum Schmelzen des Wachses)

Und so geht’s:
1. Befülle deinen Topf ein paar Zentimeter mit Wasser und stelle den Behälter ins Wasser.

2. Gib beide Wachse in deinen Behälter und erwärme das Wasser über dem Herd. VORSICHT: lass dir dabei bitte von einer Erwachsenen Person helfen!

3. Wenn das Wachs geschmolzen ist füge zwei Teelöffel von deinem ausgewählten Pflanzenpulver hinzu, je nachdem welche Farbe dir am besten gefällt. Ich hab mich für meine Lieblingsfarbe Orange entschieden, die ich durch das Kurkumapulver gewonnen habe. Anschließend wird die Flüssigkeit gut mit einem Holzstäbchen verrührt.

4. Fülle nun die warme Flüssigkeit in deine bevorzugte Form. Wenn du dich für die Papierstrohhalme entschieden hast, ist es empfehlenswert, mehrere davon senkrecht in ein Glas zustellen, sodass sie mit dem Gefäßboden abschließen.

5. Nun heißt es abwarten bis die Wachsmalkreiden vollständig ausgehärtet und abgekühlt sind.

6. Abschließend kannst du das Produkt vorsichtig aus den Formen lösen. Bei den Papierstrohhalme kannst du das Papier spiralförmig, entlang der Naht, abziehen.

Auf die Plätze fertig, Malen! Ich wünsche dir viel Spaß beim ausprobieren und vor allem beim anschließenden Kreativ sein!

 

Andrea Eiber



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