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Krankes Kind und Arbeit – was nun?

Krankes Kind

Bild: luna/Fotolia.com

Fieber, Husten oder Übelkeit: Ein krankes Kind gehört nicht in den Kindergarten oder in die Schule. Für berufstätige Eltern kommt zu den Sorgen um den Nachwuchs noch die Frage nach der Organisation der Betreuung. Denn das Recht auf Pflegefreistellung ist auf eine Woche im Jahr beschränkt, und nicht immer gibt es ausreichend Unterstützung in der Familie oder Nachbarschaft. Zum Glück gibt es Organisationen, die helfen.

Welche Mutter, welcher Vater kennt das nicht? Zuhause ein krankes Kind und am Arbeitsplatz warten Verpflichtungen und Termine. Selbst wenn der „Pflegeurlaub“ (richtig heißt es: Pflegefreistellung) noch nicht aufgebraucht ist, fällt es vielen Berufstätigen schwer, ihr Recht in Anspruch zu nehmen. Zu groß ist das schlechte Gewissen dem Arbeitgeber oder den KollegInnen gegenüber, oder die Angst, als unzuverlässige MitarbeiterIn zu gelten, wie eine Studie des Vereins KiB Children Care [1] zeigt.

Die Rechtslage zur Pflegefreistellung in Kürze:

Genauere Infos zur Pflegefreistellung findest du hier auf der Seite der Arbeiterkammer. [2] 

Wer betreut Geschwisterkinder?
Nicht nur Berufstätige, sondern auch Mütter und Väter, die bei ihren Kindern zuhause sind, geraten durch die Krankheit eines Kindes oft in eine schwierige Situation. Dann nämlich, wenn sie mit dem kranken Kind zum Arzt/zur Ärztin oder ins Krankenhaus müssen und keine Betreuungsperson für die anderen Kinder zur Verfügung steht. 

Tipp:

Unterstützung bietet der Verein KiB Children Care [3]. KiB organisiert kurzfristig Betreuung zuhause sowohl für erkrankte Kinder als auch für Geschwister, wenn Mutter oder Vater mit einem erkrankten Kind beim Arzt/bei der Ärztin oder im Krankenhaus sind. 

KiB_Logo [4]Interview mit Elisabeth Schausberger, Geschäftsführerin von KiB Children Care [5]