Die Zukunft ist besser als ihr Ruf

Foto: Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH

Walter Ötsch, Ökonom und Kunsthistoriker erzählt in diesem Film, wie man die Zukunft selbst mitgestalten kann. Foto: Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH

Ein Film über Menschen, die etwas bewegen, wie Walter Ötsch, Rita Trattnigg oder Anna Heringer ist am Mittwoch, 7.6.2017 im Babykino von Grünschnabel zu sehen. Überall hören wir von Krise, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun? Der Film „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ wollen die Filmemacher Teresa Distelberger, Niko Mayr, Gabi Schweiger und Nicole Scherg vor allem Mut machen: Sechs Menschen erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bei Lebensmittel und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit. Unter den Interviewten sind der Ökonom und Kunsthistoriker Walter Ötsch, die Expertin für partizipative Demokratie und Moderatorin Rita Trattnig, die Architektin Anna Heringer, sowie der Heimhelfer und Schriftsteller Andreas Renoldner. Sechs Menschen, die die Vielfalt unserer Gesellschaft repräsentieren, zeigen, wie es ihnen gelingt, in ihren jeweiligen Lebensbereichen soziale Verantwortung zu leben. Sie nutzen ihre individuelle Stärke, lassen sich in Zeiten der Veränderung nicht entmutigen und zeigen aus eigenem Antrieb, dass es sich lohnt, in Krisen selbst- und sozialverantwortlich Taten zu setzen. Stimmen aus dem Film: „Das Interessante in der Kulturgeschichte ist, dass sich aus ganz kleinen Bewegungen auf einmal kulturelle Wellen entwickeln. Die Aufklärung, das waren ein paar spinnerte Philosophen, und auf einmal entsteht eine Demokratie. Dass es eine Demokratie gibt, könnte man geschichtlich als Wunder beschreiben.“ Walter Ötsch, Ökonom und Kulturhistoriker „Warum müssen wir uns immer über Arbeit definieren? Wir sind auch Menschen ohne Arbeit, und der Mensch generell arbeitet eh immer gerne. Wir haben jetzt 50 Mitarbeiter, die alle kein Geld dafür kriegen und trotzdem an die 8 Stunden dastehen. Jeder Mensch tut gerne.“ Andrea Roschek, Gründerin der „Pannonischen Tafel“ „Der eigene Hausbau ist für jede Familie die größte Investition in ihrem Leben. Und das ist ein Potenzial. Das Budget kann man so anwenden, dass irgendwelche Großfirmen profitieren, oder man kann es so anwenden, dass möglichst viele Menschen im eigenen Umfeld profitieren. Wenn man das im Kopf behält, dann ist es möglich, mit Architektur viel Veränderung zu bewirken.“ Anna Heringer, Architektin „Ich glaube, die Krise macht man sich selber, wenn man Bilder hat, wie was sein soll oder unbedingt etwas haben will und die Welt spielt das halt nicht. Wenn ich nicht so genaue Bilder habe, was sein muss, ist das nicht so ein Problem.“ Andreas Renoldner, Schriftsteller und Heimhelfer
Das nächste Babykino von Grünschnabel: Mittwoch, 7.6.2017 im City Kino Linz, 4020 Linz, Graben 30. Ab 9.30 Uhr
Link zum Babykino im Kalender


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