Plastikfasten-Tipp 37: Behalte dein Handy möglichst lang!

Nach zwei Jahren gilt ein Handy als alt – ein Neues muss her! Reparieren? Zahlt sich doch gar nicht aus! Laut Studie schafft sich fast jeder Zweite alle zwei Jahre ein neues Handy an! Wichtigster Grund dafür: Der Wunsch nach einem aktuelleren und gefühlt besseren Gerät – das nennt sich „psychische Obsoleszenz“ (die Verwendungsdauer bis zur Anschaffung eines Neugeräts). Dabei sollten generell elektronische Geräte, wie etwa Handys, aus Nachhaltigkeitsgründen so lange wie möglich verwendet werden. Handys werden noch dazu oft in den normalen Hausmüll geworfen. Dabei enthält eine Tonne Handyschrott neben so einigem an Plastikmüll etwa 300 g Gold, 140 g Platin, 3 kg Silber, 70 kg Kupfer, 100 g Palladium und wertvolle Mengen an Tantal. Aufgrund des geringen Recyclings von Mobiltelefonen werden jedoch weniger als ein Prozent dieser Materialien in der Produktion wiederverwendet. Und weil so viele glauben, unbedingt das neueste Handy haben zu müssen, gibt’s tolle Gebrauchte zu erstehen. Also, lieber da zugreifen, wenn’s unbedingt ein aktuelleres Modell sein muss!


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