Fast Food als Jugendkultur

Besucht man einen McDonald’s, Burger King und Co., so scheint es, als ob die Fast Food-Tempel nur von den Scharen Jugendlicher leben, die sie immer wieder stürmen.
In der Tat ist Fast Food bei Teenagern sehr beliebt, oft zum Leidwesen der Eltern, die zu recht um die Qualität der dortigen Produkte besorgt sind.

Burger

Bild: Thommy Weiss/pixelio.de

Für Jugendliche sind die Fast Food-Restaurants aus vielerlei Gründe attraktiv. Neben günstigen Preisen sind sie oft neben Kinos und in Einkaufszentren gut gelegen. Auch können die Jugendlichen sich so von der Erwachsenenwelt abgrenzen, da sie hier bei geringen sozialen Zwängen und in lockerer Atmosphäre zusammensitzen können. Es gibt keine Tischsitten, kein Besteck, dafür eine große Auswahl an verschiedenen Gerichten.

Zu viel Fett, zu viel Salz
Eltern sehen dabei eher die andere Seite. Fast Food beinhaltet oft zu viel Fett und zu viel Salz. Auch haben Studien ergeben, dass Menschen, die zwei Mal oder öfter pro Woche in einem Fast Food-Lokal essen, innerhalb von 15 Jahren 4,5 Kilogramm mehr zulegen als jene, die wenig Fast Food konsumieren. Bei den Fast Food-Essern nimmt auch die Insulinresistenz zu, was Diabetes begünstigt.

Meist ist es nicht möglich die Jugendlichen gänzlich davon abzuhalten, Fast Food zu essen. Verboten bringen da nicht viel – oftmals erreichst du damit nur das Gegenteil.
Was du als Elternteil tun kannst, ist Anreize für eine gesunde Ernährung zu setzen, wie z.B. eine gute Leistungsfähigkeit oder schöne Haut. Ist Jugendlichen bewusst, welchen Einfluss ihre Ernährung auf sie hat, sind sie offener für Alternativen. Das bedeutet nicht, dass Fast Food nie gegessen werden soll. Die Frequenz und die Abwechslung ist hier entscheidend. Und sie können sich auch mit kleinen Schritten dem Ideal annähern. So ist es z.B. in der gemüsearmen Fast Food-Kultur schon eine Verbesserung, wenn zu jeder Fast Food-Mahlzeit Gemüse, Obst oder ein Salat gegessen wird.
Solange der Fast Food-Tempel nicht zu oft besucht wird, kannst du dich entspannt zurücklehnen.



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