Wald-Memory und Zapfen-Zielwurf

Statt Schulbank drücken wird im Wald gelernt bei einem Pilotprojekt an einer NMS in Wien. Foto: Fotolia/Monkey Business

Mit diesen Spielen wie Wald-Memory, Zapfen-Zielwurf oder Naturgegenstände-ertasten werden Kinder angeregt, im Freien zu spielen und den Wald mit allen Sinnen zu erleben.  Hurra der Frühling ist da! In dieser Jahreszeit gibt es für Kinder draußen viel zu entdecken. Hier einige Spiele, die du einfach und ohne großen Aufwand draußen spielen kannst. 1.    Wald-Memory: ab 5 Jahren, ab 3 MitspielerInnen Material: verschiedene Naturmaterialien und ein großes Tuch So geht’s: Ein Kind oder auch ein Erwachsener sammelt verschiedene Naturmaterialien. Das können Blätter, Steine, Tannenzapfen, Blumen, usw. sein. Anschließend werden alle Materialien auf dem Tuch oder auf der Wiese aufgelegt. Für etwa eine Minute dürfen sich dann die anderen MitspielerInnen die Gegenstände ansehen und versuchen, sich diese zu merken. Dann müssen die MitspielerInnen versuchen, die gleichen Sachen zu finden. Das Kind mit den meisten Übereinstimmungen hat gewonnen. Variante: Du legst je nach Alter des Kindes 5 bis 10 Gegenstände auf ein Tuch, die/das Kind prägt sich diese ein. Denn jetzt werden die Augen verbunden und ein Ding wird weggenommen. Welches war dies? 2.    Zapfen-Zielwurf: ab 3 Jahren, 2-5 MitspielerInnen Material: Zapfen, Aufkleber in unterschiedlichen Farben und einen Kübel So geht’s: Zuerst wird eine größere Menge an Zapfen gesammelt und anschließend mit verschiedenfarbigen Aufklebern gekennzeichnet. Dabei ist wichtig, dass sich jede/r MitspielerIn für eine Farbe entscheidet und gleich viele Zapfen bekommt. Zuerst wird der Kübel als Ziel aufgestellt. Dann wird eine Startlinie festgelegt, von der aus geworfen wird. Nach und nach versuchen die Kinder, ihre Zapfen in den Kübel zu werfen. Anschließend wird gezählt. Wer die meisten im Ziel hat, hat gewonnen. 3.    Naturgegenstände ertasten ab 3 Jahren, 5-10 MitspielerInnen Material: Stoffbeutel und Naturmaterialien. So geht’s: Zuerst werden die Stoffbeutel an die TeilnehmerInnen verteilt. Anschließend gehen die Kinder nach draußen und stecken einen Gegenstand aus der Natur in den Beutel. Danach setzen sich alle im Kreis zusammen. Der/die SpielleiterIn sammelt alle Beutel ein und verteilt diese an die Kinder. Jeder soll versuchen, die Gegenstände zu erstasten und zu erraten. Anschließend wird darüber gesprochen, welche Gegenstände weitergereicht wurden und wie es sich angefühlt hat.

Andrea Eiber



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