Kinofilme für die ganze Familie!

Der Mann, der Weihnachten erfand, Die Wildhexe, ein Film über die Flucht einer Familie aus der DDR oder eine Doku über das Saatgut - wir haben empfehlenswerte Familien-Filme im Kino für dich zusammengestellt.  • „Ballon“: D 2018 Drama, Geschichtsfilm, ab 12 Jahre Für alle schnell Entschlossenen – der Film läuft schon eine Zeitlang – ein Tipp wirklich für die ganze Familie Großeltern, Eltern, Kids ab 12 sowie Teenies. Regie führt Michael Bully Herbig. Wer jetzt einen Kalauer erwartet, irrt. Der Film ist ein Teil Zeitgeschichte und lädt anschließend zum Gespräch über die Verhältnisse in der ehemaligen DDR ein. Sommer 1979 in Thüringen. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Flucht-Ballon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. • „Wildhexe“: DK 2018 Fantasy, Literaturverfilmung, Abenteuer Ö-Start: 25.10.2018 FSK: ab 8 Jahre, Laufzeit: 90 min. Die Verfilmung des Jugendbuch-Bestsellers von Lene Kaaberbøls (im deutschen Sprachraum über 300.000 Mal verkauft), eher für jüngere Kinder. Die 12-jährige Clara ist wie jedes andere Mädchen. Aber alles ändert sich, als sie eines Tages von einem schwarzen Kater angefallen und gekratzt wird. Clara entdeckt, dass sie eine besondere Begabung hat: Sie kann mit Tieren sprechen. Sie ist eine Wildhexe, und noch dazu eine ganz besondere, denn sie ist die neue Wächterin der Wilden Welt. Zusammen mit ihrer Tante Isa, ihren Freunden Oscar und Kahla muss sich Clara ihrem Schicksal stellen. Ein gefahrvoller Weg wartet auf die junge Wildhexe, doch das Ziel ist klar: Sie muss sich selbst und die Wilde Welt retten. • „Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen“: USA 2016 Dokumentation, Ö-Start: 26.10.2018, Laufzeit: 94 min. Mehr als 90% aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden und Biotech-Konzerne geben den Ton an. Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns, geben uns Kleidung und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag. In Wirklichkeit sind sie das Leben selbst. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht. Biotech-Konzerne wie Syngenta, Bayer und Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt, sodass immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt kämpfen. • „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“: USA/GB 2018, Fantasy, Abenteuer, Ö-Start: 16.11.2018, 134 Min., noch keine Altersfreigabe bekannt! Bereits der erste Teil war ein überschäumend an Fantasie und zauberhaften Wesen geschaffenes Abenteuer nach den Drehbüchern von J.K. Rowling mit einem wundervollen Eddie Redmayne als Hauptdarsteller. Jetzt kommt die Fortsetzung ins Kino. Nicht verpassen! Am Ende des ersten Films wurde der mächtige Dunkle Zauberer Gellert Grindelwald (Johnny Depp) vom MACUSA (Magischer Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika) mit der Hilfe von Newt Scamander (Redmayne) festgenommen. Doch Grindelwald hält sein Versprechen, entkommt und versammelt ein Gefolge, das seine wahren Pläne nicht kennt: die Herrschaft reinblütiger Zauberer über alle nichtmagischen Wesen. Um Grindelwalds Pläne zu vereiteln, wendet sich Albus Dumbledore (Jude Law) an seinen früheren Schüler Newt Scamander, der seine Hilfe zusagt, ohne sich über die Gefahren im Klaren zu sein. • „Charles Dickens: Der Mann der Weihnachten erfand“: IRL/CAN 2017, Tragikomödie, Biografie, Ö-Start: 23.11.2018, FSK: ab 8 Jahre, Laufzeit: 104 min. Der Film erzählt bildgewaltig und mit viel Humor, wie die (zweit-)berühmteste Weihnachtsgeschichte der Welt entstand – und auch, wie sie um ein Haar nicht entstanden wäre. Mit 31 Jahren hat Charles Dickens alles, was man sich wünschen kann: Ruhm als Schöpfer der Romane „Die Pickwickier“ und „Oliver Twist“, eine Frau und vier Kinder (das fünfte ist unterwegs), ein großes Haus in London. Das Einzige, was Dickens in den letzten anderthalb Jahren nicht mehr hatte, ist Erfolg: Seine letzten Bücher waren Flops und sein teurer Lebensstil hat seine Finanzen längst aufgezehrt – nicht zuletzt, weil ihm auch noch seine mittellosen Eltern auf der Tasche liegen. Ein Bucherfolg muss her; und zwar schnell. Dickens kommt eine Idee, auch der Titel ist schnell gefunden: „Ein Weihnachtslied“. Aber wie soll er es schaffen, das Buch in nur sechs Wochen zu schreiben, damit es rechtzeitig zu Weihnachten gedruckt werden kann? Hilfe bekommt Dickens ausgerechnet von demjenigen, den er sich als Bösewicht in seiner neuen Geschichte ausgedacht hat: dem Geizhals Scrooge.  

Daniela Christl



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