Rechenschwäche – erkennen und behandeln

Wie die Rechenfähigkeit der Kinder gefördert werden kann.

Kinder, die besondere Schwierigkeiten beim Erlernen der Grundschulmathematik haben, sind keine Seltenheit. Wer kennt nicht ein Beispiel aus seinem Bekanntenkreis. Rechenschwache Kinder werden oft für unbegabt gehalten. Dabei ist Rechenschwäche nicht auf mangelnde Intelligenz zurückzuführen und schon gar kein Schicksal.

Therapiesitzung mit Gabriele Raffetseder-Amesberger

Therapiesitzung

Dass die Entwicklung von Schulkindern durch eine Lese-Rechtschreibschwäche bzw. Legasthenie nachhaltig beeinträchtigt werden kann, ist heute allgemein bekannt. Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie, obwohl mittlerweile seit ca. zwanzig Jahren erforscht, ist noch weitgehend unbekannt. Dieser Umstand ist umso verwunderlicher, als Rechenschwäche / Dyskalkulie etwa gleich häufig auftritt wie Lese-Rechtschreibschwäche.

Rechenschwache Kinder – wie auch betroffene Jugendliche und Erwachsene – haben besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens. So vielfältig die Erscheinungsformen von Rechenschwäche auch sind, allen gemein ist die unzureichende Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten (Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren).

Rechenschwache Kinder brauchen gezielte Förderung
Eltern wollen ihre Kinder fördern und ihnen helfen. Oft endet aber gut gemeinte Förderung in Überforderung und Stress, denn alle herkömmlichen Formen des Übens bewirken hier wenig.

Was sind nun typische Erscheinungsbilder von Rechenschwäche?
Rechenschwäche tritt sehr unterschiedlich auf. Oft werden Rechenarten verwechselt, bei zweistelligen Zahlen Zehner und Einer vertauscht, oder es treten Schwierigkeiten beim Rückwärtszählen, beim Erlernen der Malreihen, oder beim Erlernen der Uhr auf, um nur einige Merkmale zu erwähnen. Rechenschwache Kinder sind häufig „zählende Rechner“ (mit Hilfe der Finger) und die vorgegebene Zeit zur Lösung der Aufgaben reicht nie aus.

Kinder, die nicht rechnen können, sind nicht dumm!
Zahlengewirr„Nicht-Rechnen-Können“ wurde und wird auch heute oft noch mit »allgemeiner Minderbegabung gleichgesetzt. Inzwischen ist allgemein bekannt, dass Kinder mit erheblichen Schwierigkeiten im Rechnen häufig in anderen Fächern durchschnittliche oder überdurchschnittliche Leistungen erbringen können.

Wie kann betroffenen Kindern und Jugendlichen geholfen werden?
„Aus Fehlern wird man klug!“ Um „rechenschwachen“ Kindern helfen zu können, müssen Fehler als etwas Positives angesehen werden. Fehler geben Einblick in die Denkwelt der Kinder. Die gilt es aufzuspüren. Im Rahmen meiner pädagogischen Förderdiagnostik werden anhand von normierten Tests und einer vertiefenden Einzeldiagnose die Denkprozesse und Rechenstrategien erhoben. Die pädagogische Therapie setzt genau bei den individuellen Lücken und Schwierigkeiten an. Durch ein abgestimmtes Förderkonzept, kann jedem Kind, wie groß die Probleme auch sind, gezielt lerntherapeutisch geholfen werden. Gearbeitet wird an mathematischen Inhalten und Grundfähigkeiten. Die lerntherapeutische Förderung ist so gestaltet, dass in jeder Alters- und Schulstufe gearbeitet werden kann. Dieser Ansatz ermöglicht es aber auch, mit Erwachsenen zu arbeiten, die meist beruflich bedingte Probleme mit der Mathematik haben.

Durch gezielte Einzelförderung verbessern sich die mathematischen Leistungen und in Folge der schulische Erfolg. Das Kind gewinnt an Selbstvertrauen und die Lernmotivation steigt. Geduld, Lob und Anerkennung sind unverzichtbare Bestandteile der Förderung.

Gabriele Raffetseder-Amesberger

Gabriele Raffetseder-Amesberger

Wichtig ist die Auswahl eine/s/r geeigneten Therapeut/en/in
Freude am Umgang mit Zahlen zu haben ist eindeutig zuwenig. Achte bei der Auswahl der Therapeutin oder des Therapeuten vor allem auf die Ausbildung. Außerdem ist es wichtig, dass die Beziehungsebene zwischen deinem Kind und dem Therapeutin, bzw. der Terapeutin stimmt.

Gabriele Raffetseder-Amesberger verfügt über eine entsprechende Ausbildung und hat uns freundlicherweise einige Unterlagen zur Verfügung gestellt.

Früherkennung einer Rechenschwäche

Qualitätskriterien außerschulischer Förderung

Rechenschäche in der Hauptschule und AHS

 

Dyskalulietherapeutin
Mag.a Gabriele Raffetseder-Amesberger

Nach dem Studium der Wirtschaftspädagogik langjährige Tätigkeit als Steuerberaterin in der Wirtschaftsprüfung sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Kepler Universität Linz. Lehrtätigkeiten im universitären Bereich und in der Erwachsenenbildung. Ausbildung zur Dyskalkulietherapeutin an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Graz.

Kontakt:

ZAHLENRAUM
Zentrum zur Förderung bei Rechenschwäche / Dyskalkulie
Mag. Gabriele Raffetseder-Amesberger KG
Schulfeld 7
4210 Gallneukirchen
www.zahlenraum.at



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