Familienkongress in Bad Ischl

Wieviel Halt braucht ein Kind? "Schule neu denken" fordern viele Eltern, was können sie dazu beitragen? Antworten darauf gibt's beim Familienkongress in Bad Ischl. Foto: Fotolia/Sydo Productions

Wieviel Halt braucht ein Kind? "Schule neu denken" fordern viele Eltern, was können sie dazu beitragen? Antworten darauf gibt's beim Familienkongress in Bad Ischl. (Foto: Fotolia/Sydo Productions)

Schule-im-Aufbruch-Erfinderin Margret Rasfeld und Erziehungs-Experte Dr. Jan-Uwe Rogge sprechen unter anderen beim Familienkongress am 19.11.2017 in Bad Ischl. Die Rolle der Eltern beim Versuch, Schule neu zu denken, steht im Zentrum des Vortrags von Schulleiterin, Bildungsinnovatorin und Erfinderin der „Schule im Aufbruch“ Margret Rasfeld beim Jako-o-Familienkongress. Erziehung im Spannungsfeld zwischen Haltgeben und Loslassen, darüber spricht der Erziehungsspezialist Dr. Jan-Uwe Rogge. Margret Rasfeld: „Die Rolle der Eltern bei der Schulinnovation“ Sonntag 19.11., 11.30 – 13.00 Uhr In einer Zeit großer Umbrüche und Krisen, tiefgreifender Herausforderungen, komplexer und unsicherer Situationen braucht unsere Gesellschaft mutige und kreative Zukunftsgestalter. Junge Menschen, die über ausgeprägte Lösungskompetenzen verfügen, die wertschätzend in heterogenen Gruppen kommunizieren und handeln, die es gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und ihr Wissen und ihre Kompetenzen in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen. Zukunftsfähige Schulen setzen daher auf neue Lernsettings, auf Lernen im Leben, auf eine wertschätzende Lern- und Beziehungskultur, auf Potenzialentfaltung. Wenn wir in diese Richtung die „Schule neu denken“, dann geht es nicht mehr um die Optimierung des Bestehenden, sondern um radikale Transformationsprozesse. Zukunftsschule entwickeln geht nur gemeinsam. Eltern spielen dabei eine entscheidende Rolle. Lassen sie sich inspirieren, wie man das Lernen vom Kopf auf die Füße stellen kann, durch Vertrauen in die großartigen Potenziale junger Menschen und was sie als Eltern dazu beitragen können. Jan-Uwe Rogge: „Warum Raben die besseren Eltern sind - vom Halt-Geben und Loslassen“ Sonntag 19.11., 17.30 – 18.30 Uhr Rabeneltern - das ist ein geläufiges Schimpfwort, wenn sich Vater und Mutter nicht genügend um ihre Kinder kümmern. Dabei kümmern sich die Raben sehr wohl um den Nachwuchs, lassen allerdings rechtzeitig los. Das Loslassen und Halt geben ist ein zentrales Thema in der Erziehung. Das ist nicht neu! 'Hänschen klein, geht allein in die weite Welt hinein...', so beginnt ein Kinderlied, das vom Auszug der Kinder in die Welt erzählt. 'Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr.' So schließt dieses Lied und beschreibt die Traurigkeit der Eltern, wenn Kinder ausgezogen sind. Die Erziehung und Beziehung zu Kindern verläuft in der Spannung zwischen Haltgeben und Loslassen, Kinder Erfahrungen machen zu lassen und ihnen zugleich eigene Wege zu ermöglichen. Anmeldung und Info zum Familienkongress.


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